Die Heiligen Drei Könige

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Mit dem Begriff Heilige Drei Könige bezeichnet die katholische Tradition die in der Weihnachtsgeschichte des Matthäus-Evangeliums (Mt 2 EU) erwähnten Weisen aus dem Morgenland. Im Neuen Testament werden sie nicht eingehender beschrieben. Bereits im frühen Christentum entstand jedoch eine umfangreiche Legendenbildung, aus der sich ihre Zahl, ihre Bezeichnung als Könige und ihre Namen herleiten.


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Ihr Gedenktag in der katholischen Kirche ist der 6. Januar, der umgangssprachlich so genannte „Dreikönigstag“. Die liturgisch korrekte Bezeichnung für den 6. Januar ist sowohl in der katholischen als auch in der evangelischen Kirche „Erscheinung des Herrn (Epiphanias)“.
Als Namen kommen in der lateinischen Tradition ab dem Anfang des 6. Jahrhunderts Variationen von
Caspar, Melchior, Balthasar vor.
Dagegen heißen sie bei den syrischen Christen: Larvandad - Hormisdas - Gushnasaph
bei den Armeniern: Kagba und Badadilma
bei den Äthiopiern: Tanisuram, Mika, Sisisba und Awnison, Libtar, Kasäd.

Three Kings â€“ Es ist schön, König zu sein


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In der Kunst werden sie oft auch als Jüngling, erwachsener Mann und Greis dargestellt. So schreibt schon ca. 730 Beda Venerabilis (oder sein Nachfolger) nach einer uralten griechischen Vorlage: der erste soll Melchior gewesen sein, ein Greis mit weißem Barte, der zweite Caspar, ein bartloser Jüngling, der dritte Balthasar, mit dunklem Vollbart (Tertius, fuscus, integre barbatus, Balthasar nomine).
Dabei bezieht sich das lateinische Wort fuscus („dunkel, schwärzlich“) eindeutig auf den Bart und nicht auf die Hautfarbe, wie noch heute oft behauptet wird. Beda schreibt weiter: „Aber alle deren Kleider sind wie die der Syrer (Omnia autem vestimenta eorum Syriaca sunt)“. Die Zahl drei steht hier vermutlich auch für die drei Alter des Menschen.
Im 14. Jahrhundert glaubte man im christlichen Abendland, die Welt bestehe aus drei Kontinenten, nämlich Europa, Asien und Afrika. Daher verbreitete sich die Anschauung, die drei Könige symbolisierten die drei Kontinente. Da man Afrika zu dieser Zeit in der Regel mit dem von den Griechen als schwarzes Land bezeichneten Nordostafrika identifizierte, wurde der Vertreter Afrikas in der künstlerischen Darstellung zum Mohren. Dabei wird meistens der jüngste König Caspar auch als dieser Mohr bezeichnet. Doch finden sich bereits in anderen frühen Quellen Melchior und mitunter auch Balthasar als die Vertreter Afrikas. Diese Uneinheitlichkeit findet sich auch noch in neueren Traditionen und literarischen Darstellungen.

The Dream of the Three Kings, Original Capital from the Cathedral Nave


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Von den Anfangsbuchstaben ihrer Namen leitete man Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts die Wörter „Christus mansionem benedicat“ (wortwörtlich übersetzt: Christus diese Wohnung segne) als christlichen Segensspruch ab, den die Sternsinger heutzutage neben die Haustüren schreiben.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Heilige_Drei_K%C3%B6nige)

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