Codex aureus Epternacensis

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Das Evangeliar von Echternach (lat.: Codex aureus Epternacensis) ist ein Werk der ottonischen Buchmalerei. Das Evangeliar wurde zwischen 1030 und 1050 in der Benediktinerabtei von Echternach geschaffen. Heute wird es im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg unter der Signatur Hs. 156 142 aufbewahrt.
Der sehr reich ausgestattete Codex ist auf Kalbspergament geschrieben und besteht aus 136 Blättern der Größe 445 x 310 mm. Er enthält die vier Evangelien und ist in lateinischer Sprache verfasst. Der Text ist durchgehend in goldenen Minuskeln geschrieben. Der Auftraggeber für dieses Buch könnte Abt Humbert von Echternach (* 1028; † 1051) gewesen sein.

Codex Aureus Epternacensis

Geschaffen wurde der Codex zum Gebrauch im Echternacher Kloster und befand sich dort bis zur Französischen Revolution. Nach Schließung des Klosters um 1795/1796 gelangte das Buch über Mainz nach Erfurt. Im Jahr 1801 kaufte Ernst II. von Sachsen-Gotha-Altenburg den Codex. Die Handschrift wurde Teil der Bibliothek auf Schloss Friedenstein in Gotha. Im Zuge der Auseinandersetzungen um die Fürstenenteignung ging das Eigentum 1928 auf die Herzog von Sachsen-Coburg-Gotha’sche Stiftung für Kunst und Wissenschaft über. Das Evangeliar gehört zu den Kunstwerken, die 1945 von der herzoglichen Familie nach Coburg geschafft wurden. Am 9. Mai 1955 verkaufte das Haus Coburg-Gotha es aus finanziellen Gründen an das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg für 1,5 Mio. DM.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Codex_aureus_Epternacensis)

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